
Pernod Ricard Deutschland GmbH
Pernod Ricard Deutschland GmbH— Weingut, Profil & Sortiment
Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 19. 000 Mitarbeiter:innen in 86 Tochtergesellschaften Spirituosen, Weine und Champagner in mehr als 160 Ländern. Auf dem deutschen Markt repräsentiert die Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln die Gruppe und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premium-Marken. Der Erfolg des Marktführers in Deutschland basiert natürlich nicht nur auf den starken Marken, sondern genauso auf dem täglichen Einsatz aller 225 Mitarbeiter:innen. Ein vertrauensvoller und transparenter Umgang miteinander steht für die Gruppe Pernod Ricard an erster Stelle. Land . Deutschland . Region .
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Stil & Handschrift
Pernod Ricard Deutschland ist kein klassisches Weingut mit klar lesbarer Kellerhandschrift, sondern die deutsche Vermarktungsgesellschaft eines großen internationalen Portfolios; aus den vorliegenden Daten lässt sich daher kein eigener Ausbau-Stil wie klar reduktiv, oxidativ, holzbetont oder edelstahlorientiert seriös ableiten. Historisch lief Wein bei Pernod Ricard über Marken und Weingüter in Australien, Neuseeland, Kalifornien und darüber hinaus, also eher über stilistische Bandbreite als über eine einzige sensorische Linie. Dazu passt, dass das Sortiment im deutschen Markt grundsätzlich breit angelegt ist und nicht auf eine Herkunft oder Rebsorte verengt wirkt. Wichtig ist auch: 2024 wurden die Weingüter und Weinmarken von Pernod Ricard Winemakers verkauft, der Fokus liegt seither ganz auf Spirituosen und Champagner. Die konkret vorliegenden Ankerprodukte für Deutschland sind mit Ricard Pastis de Marseille und Pernod Aniseed ohnehin keine Weine, sondern Anisspirituosen.
Lage & Anbaugebiet
Pernod Ricard Deutschland GmbH ist kein Weingut mit eigenen, klar abgrenzbaren Weinbergen, sondern die deutsche Vertriebs- und Marketinggesellschaft der Gruppe mit Sitz in Köln. Entsprechend gibt es hier keine einzelne Lage oder Appellation, die man dem Unternehmen selbst zuordnen könnte; historisch liefen die Weinaktivitäten der Gruppe vielmehr über Marken und Güter in mehreren Herkunftsregionen. Dazu gehörten unter anderem Jacob’s Creek in Südaustralien, also vor allem das warme, trockene Klima Australiens mit viel Sonne und entsprechend reifem, fruchtbetontem Stil, Wyndham Estate im Hunter Valley in New South Wales mit warm-feuchterem Einfluss sowie Montana in Neuseeland, wo kühlere Bedingungen und längere Vegetationszeiten meist für frischere, straffere Weine sorgen. Auch Kalifornien war mit Kenwood vertreten, also mit Weinbergen aus einem meist sonnigen, je nach Herkunft von Pazifiknähe und Höhenlage geprägten Umfeld. Wichtig ist dabei: Diese Weinaktivitäten wurden 2024 verkauft, sodass Pernod Ricard sich heute auf sein Kernportfolio aus Spirituosen und Champagner konzentriert.
Passt zu
Wenn man das aktuelle Deutschland-Portfolio von Pernod Ricard nüchtern liest, landet man stilistisch weniger beim Wein als klar bei Anis und Kräutern aus Frankreich: Ricard und Pernod rufen fast automatisch nach südfranzösischer Küche. Am schlüssigsten ist deshalb eine Bouillabaisse mit Rouille und geröstetem Brot, weil Safran, Fenchel, Knoblauch und die jodige Tiefe der Fische die lakritzige, kräutrige Frische eines mit Wasser verdünnten Pastis auffangen, statt gegen sie zu arbeiten. Auch Sardinen oder Dorade vom Grill mit Fenchel, Zitrone und Oliven funktionieren sehr gut, weil Rauch, Salz und mediterrane Bitterkeit dem süßlich-würzigen Aniston Halt geben. Das Pairing lebt nicht von Wucht, sondern von Echo: Fenchel zu Anis, Zitrus zu Kräutern, Meersalz zu der kühlen, leicht bitteren Länge im Glas.