
Raúl Pérez
Raúl Pérez— Weingut, Profil & Sortiment
Der Winzer, der die Natur respektiert Raúl Pérez nimmt die Natur sehr ernst. Seine Priorität ist es, den minimalen Einfluss auf die Traube auszuüben , so versteht er Wein. Die Beobachtung jeder Bodenart, jedes einzelnen Klimas und der Reifezeiten jeder Sorte ist die Grundlage seiner Arbeit, ein Bestreben, das es dem Wein ermöglicht, sich auszudrücken, ohne ihn zu berühren, ohne Zusätze, die ihn verwandeln, die Führung aus dem Holz zu übernehmen und Jeder Jahrgang muss sich selbst modifizieren, wodurch nicht standardisierte Weine erzielt werden . Diese Arbeitsweise hinterlässt bei seinen Weinen einen unverkennbaren Stempel, der sich ab dem Zeitpunkt des Inverkehrbringens ideal zum Trinken eignet und nach 15 oder 20 Jahren in der Flasche weiterhin Charakter und Frische zeigt. Anfang . Raul Perez 'Anfänge sind mit Castro Ventosa verbunden, einem Familienweingut in Valtuille, seinem Geburtsort, in der Bierzo-Region in Leon. Die Weine, die er produziert, sind die Weine, die ihn inspirieren.
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Stil & Handschrift
Raúl Pérez steht hier klar für Bierzo und Mencía, also für Rotweine, die eher aus Herkunft und Rebsorte gedacht sind als aus Keller-Effekt. Aus dem Ankerwein Ultreia Valtuille 2016 lässt sich vor allem eine Handschrift ablesen, die auf Mencía in Bierzo fokussiert ist: wahrscheinlich eher feinere, herkunftsnahe Rotweine als massiv ausgebaute Kraftpakete. Zu Ausbau, Lesezeitpunkt oder dem Verhältnis von Holz und Edelstahl geben die vorliegenden Daten aber nichts Belastbares her, das sollte man nicht hineinphantasieren. Sicher ist: Das Sortiment, das wir hier sehen, ist komplett auf roten Bierzo aus Mencía konzentriert. Wer diesen Namen im Glas hat, darf also zuerst nach Spannung zwischen Frucht, Würze und der oft kühlen, steinigen Seite von Bierzo suchen.
Lage & Anbaugebiet
Raúl Pérez arbeitet vor allem im Bierzo im Nordwesten Spaniens, besonders rund um Valtuille de Abajo, also im westlichen Teil von Castilla y León nahe der Grenze zu Galicien. Die zentrale Appellation ist D.O. Bierzo, bekannt für Mencía auf oft alten, kleinteilig verteilten Parzellen. Das Klima ist hier ein Übergang aus atlantischem Einfluss und kontinentaler Prägung: mehr Frische und Niederschlag als im kastilischen Inland, aber mit warmen Sommern und deutlichen Tag-Nacht-Unterschieden. Dazu kommen sehr unterschiedliche Böden, häufig Ton, Sand, Schiefer und steinige Mischungen, je nach Lage, sowie Weinberge in Hanglagen und auf verschiedenen Höhenstufen. Für die Weine heißt das meist: Mencía mit saftiger Frucht, Kräuterwürze, spürbarer Frische und eher feinem als schwerem Tanninprofil, oft mit einer erdigen oder mineralischen Note.
Passt zu
Zu Raúl Pérez und der Mencía-geprägten Linie aus Bierzo passt für uns am besten Botillo del Bierzo mit Kartoffeln und Kohl: ein deftiges, regionales Gericht, das genug Substanz für die dunkle Frucht, die Kräuterwürze und die oft spürbare Frische dieser Weine mitbringt. Gerade Mencía kann saftig und vibrierend wirken statt schwer, deshalb funktioniert auch gegrilltes Lamm mit Rosmarin sehr gut — das Fleisch nimmt die Würze auf, ohne die feine Struktur zu erschlagen. Wenn es etwas einfacher sein soll, sind geröstete Pimientos, Linsen aus dem Bierzo oder Pilze aus der Pfanne starke Partner, weil sie die erdigen und floralen Seiten des Weins aufnehmen. Entscheidend ist die Balance: Die Weine brauchen Küche mit Tiefe und Würze, aber keine süßlichen Saucen und kein Übermaß an Fett, damit ihre Frische und ihr Zug erhalten bleiben.
Bierzo
Bierzo liegt im Nordwesten Spaniens in der Provinz León, eingebettet zwischen Kastilien und Galicien. Die Region ist ein Kessel aus Tälern und Hängen, geprägt vom Übergang zwischen Atlantik und Inland sowie von Weinbergen in oft beachtlicher Höhe. Genau diese Lage macht Bierzo spannend: hier treffen kühlere Einflüsse auf geschützte Lagen.
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